Kinderwagen mit nur drei Rädern sind grundsätzlich wendiger, schmaler und leichter zu handhaben als die Vierradmodelle.
Ein um 360° drehbares Vorderrad bietet mehr Bewegungsspielraum als ein feststehendes Vorderrad. Bei Bedarf sollte das Vorderrad aber feststellbar sein.
Der Radabstand der Hinterräder sollte vor dem Kauf gemessen werden. Es gibt Modelle, mit denen man den Dreirad-Kinderwagen durch Kassen in Supermärkten, Straßenbahntüren usw. überhaupt nicht bzw. bei Straßenbahnen etc. nur durch Entfernen des einen Hinterrades bewältigen kann. Allerdings muß der Radabstand groß genug sein um ein Kippen des Wagens zu verhindern. Die Kippsicherheit läßt sich einfach bereits im Laden testen.
Wichtig sind auch Hosenträgergurte für das Kind im dreirädrigen Kinderwagen. Leider muß der Bewegungsspielraum des Kindes in diesen Modellen gerade im sehr jungen Alter zur Seite hin eingeschränkt werden, da zusätzlich zu der Gefahr der Herausstürzens auch das Risiko des seitlichen Kippens des Wagens eher als beim Vierradmodell besteht.
Wenn man den Wagen auch längere Zeit verwenden möchte, sollte man auf eine ausreichend breite Liege- bzw. Rückenfläche und ein hohes Verdeck achten, da die Wagen teilweise für das Kind schnell recht eng werden und mancher Wagen selbst für ein zweijähriges Kind bei hochgeklapptem Verdeck schon zu niedrig ist.
Für einen guten Kombikinderwagen mit drei Rädern, der nach der Babyzeit zum Sportwagen umgebaut werden kann, muß man bei der Neuanschaffung mit ca. 300 - 600 Euro rechnen. Es sind allerdings auch sehr gut erhaltene Gebrauchtsmodelle zu bekommen. Bei denen sollte man allerdings speziell auf die Federung achten, weil die Wagen oftmals auch gern als Einkaufswagen überbelastet wurden.
Zum Transport im Auto sollte der Dreirad-Kinderwagen auch klein und platzsparend zusammenfaltbar sein.