Wenn sich Nachwuchs ankündigt, stürzen sich viele werdende Eltern mit Feuereifer auf die Vorbereitungen für die Ankunft des Kindes. Einige Anschaffungen sind nötig, mit zu den wichtigsten gehört der Kinderwagen.
Die ersten Monate sollte das Kind möglichst oft getragen werden. Tragetücher oder spezielle Tragehilfen bieten sich hier an. Doch für Ausflüge wird immer öfter ein Kinderwagen gebraucht, denn das Kind wird schwerer.
Heute gibt es eine grosse Auswahl verschiedenster Modelle. Grosse Wagen mit einer festen Babywanne sehen gut aus und stehen hoch auf den Rädern, so dass man sich nicht allzusehr bücken muss. Doch meistens sind sie für den Alltagsgebrauch zu sperrig und haben nach ca. 8-10 Monaten ausgedient.
Besser sind Kombiwagen, die am Anfang mit einer Babytasche ausgerüstet werden. Darin liegt der Säugling weich und sicher und kann auch mal unabhängig vom Kinderwagen transportiert werden. Wenn das Kind beginnt, sich auch für die Welt ausserhalb des Kinderwagens zu interessieren, kann man den Kombiwagen umrüsten.
Als Sportwagen mit klappbarem Rückenteil ist er nun für Kinder ab ca. 8 Monaten der ideale Ausguck. Wie lange das Kind im Sportwagen gefahren wird, hängt davon ab, wie weit es in seiner motorischen Entwicklung ist. Sobald es sicher gehen kann - das sollte bis zum 18. Monat der Fall sein - kann man den Wagen bei kurzen Ausfflügen öfter zuhause lassen, damit das Laufen trainiert wird.
Mit wachsenden Fähigkeiten der Kinder nimmt der Einsatz des Kinderwagens nun weiter ab. Er kann durch einen einfachen klappbaren Buggy ersetzt werden, der leichter zu schieben ist und im Auto nur wenig Stauraum wegnimmt.
So können 2-jährige den Eltern unterwegs beim Schieben des Buggys helfen, der nur noch für kurze Ruhepausen oder zum Schlafen unterwegs genutzt wird. Mit 3 bis spätestens 4 Jahren sollte das Thema Kinderwagen dann erledigt sein, und der Nachwuchs läuft auf eigenen Füssen sicher durch die Welt.