Gerade wenn Mütter wieder mehr Möglichkeit haben etwas für ihren Körper zu tun, nämlich wenn das Kind etwa ein Jahr ist, stellt sich das Problem der regelmäßigen Betreuung, wenn die Mama z.B. Abnehmen durch Joggen möchte. Eine gute Möglichkeit, die in den USA und Neuseeland schon völlig gängig ist, ist der Babyjogger.
Ab ca. 80 - 100 Euro gibt es schon akzeptable Modelle, die aber nicht als "dauernder" Kinderwagen verwendet werden sollten.
Der Nachwuchs muß für den Lauf durch die Natur perfekt "verstaut" sein. Wichtig hierbei ist unbedingt, dass der Wagen - nicht immer üblich - über ein Verdeck verfügt. Das Kleinkind muß vor Sonne geschützt werden und ein Sonnenschirmchen ist beim Joggen ein wackelndes und störendes Accessoir. Auch bei Regenwetter muß ein Dach vorhanden sein, das den Regenschutz trägt.
Eine weitere wichtige Funktion, die der Jogger haben sollte, ist die verstellbare Rückenlehne. Oft hat Kleinkind gerade während des Joggens das Bedürfnis nach einem Schläfchen. Eine ausschließlich mögliche Sitzposition ist dann keine gute Lösung. Zudem sollte bei der Rückenlehne darauf geachtet werden, dass diese fest und haltgebend für den noch weichen jungen Rücken ist. Hier gibt es leider immer wieder optisch ansprechende Modelle, die allerdings "Gift" für den Rücken des Kindes sind. Teilweise sind, gerade bei Billigmodellen, verstärkte Pappen eingearbeitet, die dann leider auch der Luftfeuchtigkeit nicht ausreichend Stand halten oder zwei Plastikstäbe, die lediglich optisch und unbesetzt die Rückenlehne in Form halten.
Ausreichend angebrachte Reflektoren erhöhen die Sicherheit von Mama und Kind bei jedem Wetter. Eine kleine Luftpumpe, die am Wagen befestigt ist, hilft oft, den Lauf nicht vorzeitig abzubrechen. Vorsicht: Nicht alle Ventile lassen sich bei Kinderjoggern mit handelsüblichen Pumpen aufpumpen!