Beim Kauf eines Kinderwagens ist zunächst auf das GS-Zeichen als Anhaltspunkt für Sicherheit zu achten, das gut sichtbar am Kinderwagen angebracht sein soll. Keinesfalls darf der Kinderwagen scharfe Kanten, Ecken, Quetsch und Scherstellen aufweisen. Kleine abziehbare Kunststoffteile könnten vom Kind verschluckt werden. Damit das Kind nicht aus dem Wagen klettern kann ist neben einem Schrittgurt auch ein Haltegurt mit kindersicherem Verschluss notwendig.
Verkehrssicherheit erhält der Kinderwagen durch gut funktionierende Bremsen, auf beide Räder wirkende Feststellbremsen und seitliche Lichtreflektoren. Das Fahrgestell sollte gesichert sein, damit es nicht pötzlich zusammenklappen kann.
Wichtig ist die Festigkeit und Haltbarkeit von Befestigungseinrichtungen und Rädern. Was die Räder betrifft ist auch das Fahrverhalten auf unregelmäßigen Oberflächen ein Gütekriterium. Ein großer Radabstand sorgt für Kippsicherheit. Ein gut abgestimmte Federung und große Raddurchmesser sorgen für Fahrkomfort fürs Kind und den Schiebenden.
Zur Prüfung von Handlichkeit und Stabilität sollte der Kinderwagen im Geschäft auseinander und wieder zusammengebaut werden. Außerdem bekommt man hierdurch einen Eindruck vom Stauraum den der Wagen braucht. Der Schieber sollte eine zwangsläufig wirkende Sicherung haben und höhenverstellbar sein. Weiterhin muss der Schieber lang genug sein, damit man beim Fahren nicht an die Achse stößt.
Die freie Länge von Schnüren und Bändern darf höchstens 220 mm betragen. Die Tragegriffe müssen ausreichend stabil befestigt sein. Das Baby spürt Verschraubungen, wenn die Liegefläche nicht ausreichend gepolstert ist.
Alle Teile am Kinderwagen sollten aus robusten, abwaschbaren und schadstoffarmen Materialien hergestellt sein.